CMYK

CMYKbezeichnet ein subtraktives Farbmodell und dient als Grundlage für den heute üblichen Vierfarbdruck, der in den meisten Druckern für Heimanwender Anwendung findet.
Hier kommen Zwei- oder Vierpatronensysteme zum Einsatz.

Das CYMK System hat seine Ursprünge im europäischen Offset Druck. Dort wurde nach der „Euroskala“ gedruckt. Diese legte fest, welche Eigenschaften jede Farbe haben musste. Im Laufe der Jahre wurde die Skala weiterentwickelt und wird heute als „ISO-Skala“ bezeichnet. Sie dient als Definition von Farben für die Hersteller von Tinten.

CMYK steht für

  • Cyan (ein grünliches Blau, das zu den Türkisfarben gehört )
  • Magenta (ein zum Violett tendierendes Rot, wird den Purpurfarben zugeordnet)
  • Yellow (ein mittleres Gelb, auch „Prozessgelb“ oder „Eurogelb“ )
  • Key (Schwarz, zur Erhöhung des Kontrastes in dunklen Stellen )

Die Schlüsselfarbe K zu sämtlichen Helligkeitsstufen, dient nicht der Farbgebung, sondern lediglich zum Abdunkeln von Farben. Das K im CMYK System steht nicht, wie oft falsch angenommen für „Kontrast“ oder „blacK“ und ersetzt auch nicht den Letter B um Verwechslungen mit dem englischen „blue“ vorzubeugen, sondern ist in den Anfängen des CMY Systems zu suchen. Der Letter K steht für Key (engl. Schlüssel) und war der Schlüssel zum perfekten Druck.
Die Druckfarbe Schwarz ist unter anderem nötig, weil der Zusammendruck der drei anderen Farben zwar theoretisch, aber nicht praktisch Schwarz ergibt, da die im Druck verwendeten Cyan-, Magenta- und Gelb-Farbstoffe keine perfekten, sondern nur optimierte Sekundärfarben sind. Ein anderer Grund für das zusätzliche Drucken mit Schwarz ist der Unbuntaufbau eines Bildes. Er wird bei der Separation des Bildes bestimmt und vermeidet, dass zu viele Farben übereinander gedruckt werden.
Will man die nicht optimal mischbaren Farben aber genau erreichen, kann man eine zusätzliche, fünfte vorgemischte Sonderfarbe (Schmuckfarbe) nutzen.
Hochwertige Drucker nutzen z.B. zusätzlich ein helles Magenta sowie ein helles Cyan, um gerade bei helleren Farben ein besseres Druckergebnis zu erzielen. Man kann mit den CMYK Fabren so dem RGB-Farbraum näher kommen, welcher etwa für Flachbildschirme eingesetzt wird.

Der CMYK Farbraum

Der Farbraum des CMYK Modells ist verhältnismäßig klein. Der grau umrahmte Bereich bildet den CMYK Farbraum für den Druck, der schwarz umrahmte den RGB Farbraum, wie er am Monitor eingesetzt wird.

Sofort wird dabei sichtbar, dass sich mit CMYK einige Farbbereiche nur sehr schwer bzw. gar nicht darstellen lassen. Besonders deutlich wird dies bei Farben in schwierigen Bereichen wie Türkis oder Orange. So kommt es oft zu Enttäuschungen, weil die Farben am Monitor noch brillant aussehen, dann im Druck aber fade wirken und ins Gräuliche gehen.

CMYK Gesamtauftrag

Im CMYK-Farbsystem wird jede Farbe aus den vier genannten Grundfarben gemischt. Dabei wird bei der Mischung der Anteil jeder Farbe in Prozent angeben. Jede Farbe kann also 0% - 100% zu einem Farbton beitragen. Die Farbe Weiß wird in CMYK damit mit 0C/0M/0Y/0K gebildet, quasi wird nicht gedruckt. Schwarz wird durch die Farbe Key dargestellt und bedeutet damit 0C/0M/0Y/100K.

Bei der Druckvorbereitung von CMYK Dateien muss drauf geachtet werden, dass die Summe an einzelnen Farben niemals einen gewissen Grenzwert überschreitet. Der Wert ist vom Papier abhängig. Grund dafür ist, dass das Druckmedium nur eine begrenzte Menge an Farbe aufnehmen kann. Messwert ist hierfür der „Gesamtfarbauftrag“.
Der Gesamtauftrag sagt im Detail, dass die Summe alle vier CYMK Mischfarben (Cyan, Magenta, Yellow, Key), z.B. für gestrichenes Papier, an keiner Druckposition mehr als 300% Farbe betragen darf. Ein Farbwert wie 70C/80M/90Y/80K, wäre damit unzulässig, weil der Gesamtauftrag 320% betragen würde.
Hochwertige Papiere können oft einen Gesamtfarbauftrag von 350 % ermöglichen. Beim Zeitungsdruck mit niederwertigem Papier können jedoch nur etwa 240 % realisiert werden. Bei sogenanntem "gestrichenem Papier", was meist für den normalen Offset-Druck verwendet wird liegt die Grenze im Bereich von 300%.

CMYK-T Schutzschicht

Für Druckpatronen gibt es zusätzlich das CMYK-T Farbsystem. Dabei wird der Farbraum um einen sogenannten "Topcoat" Lack ergänzt. Dieser überzieht das Papier mit einem Schutzlack. Der Druck wird dadurch lichtbeständiger, erhält einen besseren Glanz oder ist wasserabweisend.

Neben CMYK gibt es auch noch andere Farbmodelle wie RGB (Rot, Grün, Blau), das etwa bei Farbbildschirmen eingesetzt wird oder Pantone, das vorwiegend für Schmuckfarben genutzt wird.

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